Warum mich gutes Design begeistert (und dich auch)

Die Beziehung zwischen Design und mir ist lang und etwas kompliziert. #Beziehungsstatuskompliziert

In meiner Schulzeit standen wir uns sehr nahe. Mein Leistungskurs hat uns zusammen gehalten und mir fundierte Umgangsformen im Zusammenspiel mit Design beigebracht. Hier habe ich aber auch schon bemerkt, dass Design und ich eine sehr intuitive Verständnisebene haben. Hier haben wir sogar schon zusammen die ersten Aufträge im Webdesign und Printdesign abgeschlossen.

In den folgenden Jahren schlief die Beziehung zwischen Design und mir etwas ein: Wir haben uns ab und zu in Form von Fotografie und abstrakter Malerei wiedergesehen. 

Als ich aber vor wenigen Jahren meinen ersten Blog online stellte, war plötzlich alles wieder da: Meine Begeisterung, mein Hintergrundwissen und mein intuitives Verständnis von Design. Für mich geht gutes Design inzwischen aber noch weiter. 

In diesem Artikel sage ich euch, was wirklich gutes Design ausmacht und warum es nicht nur mich begeistert, sondern dich bestenfalls zukünftig auch.

Wen schließt mein Design aus

Was macht gutes Design aus?

Zu allererst: Design begegnet uns überall. Design ist alles, was bewusst eine Form bekommen hat – egal wie gut oder schlecht. Denn das bedeutet Design in erster Linie: eine bewusste Formgebung. 

Design geht aber noch darüber hinaus. Design soll nämlich nicht nur Objekten eine Form geben, sondern auch die Interaktion mit diesen Objekten steuern. Und das hat Auswirkungen auf so vielen Ebenen: 

❂ Wie leicht oder schwer kann ich ein Objekt/eine Website bedienen?

❂ Wer ist komplett von der Bedienung meiner Seite ausgeschlossen?

❂ Wie lange hält mein Objekt? Wann ist meine Website zu unmodern?

❂ Kann ich mich mit meiner Zielgruppe über mein Design verbinden?

Gutes Design muss deswegen die folgenden Aspekte beachten. 

Gutes Design ist funktional (für möglichst alle Menschen)

Du bist auf einer Website. Liest den ersten Absatz und fragst dich… oh, da ist ja schon der Link zu der Antwort.

Kennst du das, dass du durch Websites navigierst und danach denkst: Wow, was für ein tolles Design und so leicht zu bedienen!
Nein? Das liegt daran, dass man gutes Design im Optimalfall nicht beim Bedienen merkt. Es geht darum, die Gäste deiner Website so zu leiten, dass es sich mühelos für sie anfühlt.

Dass darin häufig viele, viele Gedanken und auch Testläufe drinstecken, das kriegst du als Besucher*in nicht mit. Und sollst du auch nicht – denn je weniger du dir darüber Gedanken machst, desto besser ist das Design.

Gleiches gilt übrigens nicht nur für Menschen mit ‘abled bodies’ – also allen Menschen, deren Körper ohne Einschränkungen funktionieren. Auch für Menschen mit Behinderung sollte Design mühelos sein. Das bedeutet für die Webdesigner*innen:
⋙Denkt jenseits eurer Box,
⋙hört diversen Menschen zu (z. B. auf Social Media)
⋙und informiert euch über die aktuellen Möglichkeiten.

Gutes Design ist ästhetisch

Das ist das, was wir allgemein mit Design verbinden: Es sieht gut aus. Und ja, das ist definitiv wichtig.

Du möchtest bestimmt nicht, dass dein Design negativ auffällt. Viele Menschen können ganz intuitiv sagen, ob ihnen ein Design gefällt oder nicht – und auch wenn das eher unterbewusst abläuft, kann man schon einige grundlegende Aspekte benennen, auf die man achten sollte:

❂ Konsistenz: Lass alles einer klaren Linie folgen
❂ Sauber: Brüche werden wenn überhaupt bewusst gesetzt, ansonsten sind Linien in einer Reihe, Bilder sind nicht verpixelt etc.
❂ Reduziert: Es gibt eine reduzierte Auswahl an Schriften und Farben

Langlebigkeit & Nachhaltigkeit

Den neuesten Trends hinterher rennen und sich dann wundern, dass man alle paar Monate was neues braucht: Was für die Garderobe gilt, gilt auch für Webdesign.

Gutes Design ist zeitlos.

So weit es eben geht, denn natürlich kann man sich nicht von dem Zeitgeist lösen und sollte als gute*r Webdesigner*in immer auch aktuelle Entwicklungen kennen.

Für physische Objekte hat das übrigens nochmal eine ganz andere Ebene: Wenn es um gutes Produktdesign geht, dann steht auch eine qualitative Langlebigkeit im Vordergrund. Meine Oma hat immer noch den Mantel von vor 40 Jahren im Schrank: Gute Pflege und (ein einigermaßen) zeitloses Design machen es möglich.

Individualität & Wiedererkennbarkeit

Design steht nicht alleine. Sondern soll dich mit einer Marke verbinden.

Das bedeutet für dich? Sei dir klar über deine Botschaft, die du in die Welt tragen möchtest und übersetze die so klar und unmissverständlich in dein Design. Welche Farben sagen: “Ich bin so wie du und mit mir verstehen alle, dass dir xy wichtig ist!”? Welche Schriften sind so stark, zart, verspielt, klar, minimalistisch, groß, klein, aufregend oder laut wie deine Botschaft?

Wenn du noch mehr dazu lesen magst, dann schau doch mal bei den 10 Design-Gesetzen von Dieter Rams vorbei. 

Warum begeistert mich gutes Design und Webdesign?

Wer schon einmal angefangen hat, einen Text oder eine Website zu designen, die weiß: Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Das Spannungsfeld zwischen den endlosen Möglichkeiten und der reduzierten Auswahl, die am Ende dein Design darstellt: Das ist etwas, das mich begeistert.

Mich begeistert auch, die vielen Ebenen, die auf dem Weg aller Möglichkeiten hin zu deinem Design durchlaufen werden müssen: Die Verbindung mit der eigenen Vision, die Klarheit darüber, welche Botschaft du in die Welt tragen möchtest, die Intuition und die pragmatische Prüfung der Funktionalität.

Für mich stehen am Ende zwei Fragen:

Ist dein Design ein Ausdruck von deiner Herzensbotschaft?

Schafft dein Design eine Verbindung zu deinen Traumkund*innen, indem es die einladend die Hand hinhält und mühelos begleitet?

Das Spannungsfeld bei gutem Design
Warm begeistert dich Design?

Warum sollte gutes Design dich ebenfalls begeistern?

Wenn du im Alltag mit Menschen kommunizierst, dann ist das eine vielschichtige Angelegenheit. So vielschichtig, dass dabei das Risiko von Missverständnissen groß sein kann.

Das ist bei deiner Online-Kommunikation ganz genauso. Es gibt viele Ebenen, die dabei mitschwingen, wenn du mit deinen Traumkund*innen kommunizierst. Und die kannst du mit einem durchdachten Design bewusst gestalten, sodass das, was du sagst und meinst, auch das ist, was die Menschen verstehen.

Wer freut sich nicht darüber, direkt und leicht verstanden zu werden?

Brauchst du noch Unterstützung bei dem Design deiner Website? Schreib mir eine Nachricht.

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Die meisten Websites die ich sehe, haben noch Potenzial – und zwar bei Stellschrauben, die weder großes Geld noch viel technisches Wissen brauchen: Bei den Website-Texten. 

Die Texte sind ein simples Medium, um direkt mehr Verbindung herzustellen. 

Und weil ich dir natürlich gerne dabei helfen mag, habe ich dir ein kostenfreies eWorkbook geschrieben: Tiefgehend, direkt mit praktischen Übungen und dabei kurzweilig zu lesen!

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