Starte so den Aufbau deiner Website und du ersparst dir viel Trouble: mit einem durchdachten Visionsprozess

Starte den Aufbau deiner Website mit einem durchdachten Visionsprozess

Bist du gerade dabei zu überlegen, deine Website zu erneuern oder neu zu erstellen? Und dieses Projekt fühlt sich aber so groß an, dass du gar nicht genau weißt, womit du eigentlich anfangen sollst? 

Ich werde dir hier sagen, was immer der erste Schritt sein sollte und wie du den durchdacht und zielgerichtet gehen kannst. Ohne den werden später nämlich vermutlich Fragen und Unklarheiten aufkommen, die dich mehr Zeit kosten und vielleicht zu einem unvollkommenen Ergebnis führen. 

Was du wissen solltest, wenn du deine eigene Website erstellst

Die eigene Website erfüllt eine wichtige Aufgabe. Und diese Aufgabe wird immer und immer wichtiger, je mehr wir uns in digitalen Räumen aufhalten und kennenlernen. Vielleicht bist du deswegen gerade dabei, deine Homepage zu erstellen? 

 

Es gibt ein paar Sachen, die sind einfach wichtig bei deiner eigenen Website: 

Sie soll vor allem die richtigen Menschen erreichen, aber gleichzeitig auch dich selbst ausdrücken und professionell wirken. Und daneben stehen noch einige technische Notwendigkeiten, die hier aber nicht im Fokus stehen werden.

Visionsproezss beim Erstellen von Websites

1. Wie wirkt deine Website professionell?

Unser unterbewusstes Auge nimmt einige Dinge sehr schnell wahr, die uns so vielleicht gar nicht auffallen. Dazu zählt definitiv ein “sauberes” Design und ein einheitliches Aussehen. Letzteres hört man häufig auch unter dem Begriff “Corporate Identity”. Was gehört dazu? 

  • Du verwendest immer dieselben Farben, die aufeinander abgestimmt wurden und ein harmonisches Bild ergeben.
  • Du hast dich für 2 Schriften (‘Fonts’) entschieden, die gut miteinander harmonieren und den Charakter von dir und deiner Herzensbotschaft ausdrücken. 
  • Vielleicht gibt es noch andere Elemente, die sich immer wieder in deinem Auftritt wiederholen? Symbole? Muster? 

 

Zu einem “sauberen” Design und einem professionellen Auftreten gehören aber noch mehr: Eine gute Struktur und klare Linien im Design. 

2. Wie zeigt deine Website dich so, wie du bist?

Die Farben und Schriften reflektieren natürlich im besten Fall bereits genau das, was du ausdrückst und “sprechen für sich”. Aber das sind nur ein paar Aspekte von einem gesamten Design und Eindruck (wenn auch wichtige!). Leichter gesagt als getan?

 

Grundsätzlich musst du dich auf einer Vielzahl von möglichen Ausdrucksformen verorten: Bist du verspielt oder ernst? Bist du offen oder distanziert? Bist du ruhig oder lebendig? Bist du bunt oder schlicht? Bist du luftig oder geerdet? Bist du fluide oder solide? Bist du leicht oder schwer (Da meine ich nicht deinen Körper, sondern deine Art zu denken, zu fühlen, etc.)? Bist du gesprächig oder zurückhaltend? Bist du mehr im Kopf oder mehr im Herz?

 

Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie du hierhin gekommen bist, wo du bist. Da stecken ganz oft wichtige Hinweise auf dein “Warum”. Warum tust du diese Arbeit, die du tust? Was begeistert dich daran? 

 

Visionsproezss beim Erstellen von Websites
Visionsproezss beim Erstellen von Websites

3. Wie erreicht deine Website die Menschen, die du erreichen möchtest?

Du baust die Website als Kommunikationsmedium. Nun ist es ja so, dass du nicht direkt Einfluss darauf hast, wer sie im großen weiten Netz öffnet. Worauf du allerdings Einfluss hast, ist, dass deine Webseite, die du erstellst, die richtigen Menschen anzieht und quasi “deren Sprache” spricht. So werden die Menschen weiter klicken, für die dein Angebot nicht relevant ist oder die nicht mit dir auf einer Wellenlänge schwingen. Und die Menschen, die bleiben, passen zu dir. 

 

Hierzu musst du allerdings genau wissen, welche eigentlich deine Herzenskund*innen sind. Und die solltest du in und auswendig kennen. Du musst wissen, was ihre Bedürfnisse sind, was ihre Sorgen und Herausforderungen und was sie eigentlich antreibt. 

P.S.: Meine Traumkund*in heißt Pia und hängt mit all ihren Hintergründen neben meinem Schreibtisch. <3

Wie du zu dem Wissen gelangst, was du für das Erstellen der Homepage brauchst

Drei Schritte helfen dir, die Informationen zusammenzutragen, die du für das Erstellen deiner Website brauchst. Ich fasse die immer gerne unter “Visionsprozess” zusammen und ein Teil meiner Arbeit ist es, diesen Prozess immer weiter zu verfeinern, um so mehr Klarheit, Transparenz und Beitrag zur Selbstfindung zu ermöglichen. 

Schritt 1: Reflektion

In dich zu gehen und in dir nach den Antworten zu suchen, ist bei dem Ausdruck deines Herzensbusiness unumgänglich. Häufig sehe ich Websites von Soulpreneurs (Also ‘Entrepreneurs’ mit ‘Soulbusiness’), die ihr Angebot recht technisch auf ihrer Website darstellen. Damit blendest du das aus, worum es eigentlich bei Heilarbeit und einem Herzensbusinesses geht: Das Herz!

 

Warum und wofür brennt dein Herz? 

 

Eine Freundin von mir hat gestern noch gesagt: “Ich will einfach nur noch coole Unternehmen sehen, die die Olympiade sponsorn! Nicht Coke, sondern Bioläden und Unternehmen mit ethischen Werten!” Yes!

 

Ideen, wie du reflektieren kannst: 

  • Journaling (also bewertungsfreies Drauflos-Schreiben)
  • mit einem Menschen darüber sprechen, der dich inspiriert
  • deine Fragen als Intention mit in einen Tag nehmen (und notieren, wenn Gedanken dazu kommen)
  • Meditieren
  • dir selbst eine Sprachnachricht zu der Frage aufnehmen. Oder ein gefaketes Podcast-Interview. Etwas, bei dem du drauflos redest und deine Gedanken fließen und irgendwann aus dem Herz kommen – und weniger aus dem Kopf.

Schritt 2: Mit deiner (potenziellen) Zielgruppe reden

Sobald du eine grobe Idee hast, mit wem du Lust hast zusammenzuarbeiten, kannst du anfangen das Gespräch mit den Menschen zu suchen, um sie noch besser kennenzulernen. Es ist wichtig zu wissen, was ihre Motivatoren sind und auch ihre Herausforderungen. Und ihre Sprache sprechen zu lernen. 

 

Deine Traumkund*innen kannst du z. B. in verschiedenen Facebookgruppen finden. Facebook ist immer noch der Ort, um digital zu netzwerken. Und auch wenn du (noch) schüchtern bist: Beobachte, wie die Menschen dort miteinander agieren, welche Themen aufkommen, wie sie mit Themen Umgang finden. 

 

Und am allerwichtigsten ist die Frage: Resoniert das mit dir? Fühlst du dich mit diesen Menschen und ihrem Umgang wohl?

 

Schließlich geht es darum, deine*n Traumkund*in anzusprechen.

Schritt 3: die Übersetzung

Du hast aus den beiden Schritten zuvor viel Wissen über dich und deine*n Kund*in gesammelt. Jetzt geht es aber auch darum, das in eine Form zu bringen, mit der du praktisch eine Webseite erstellen kannst. Wenn du eine*n Webdesigner*in (oder Grafikdesigner*in) beauftragst, dann wird in der Regel diese Transferleistung für dich übernommen. 

 

Hier hilft es, dein Gefühl zu “Schönheit” sichtbar zu machen. Z. B. mit Hilfe eines Moodboards oder eines Pinterest-Boards. 

 

Hier sammelst du alles, was dir optisch gefällt: Muster, Schriften, Farben, Formen, Gegenstände, andere Websites, Fotos mit einer gewissen Stimmung, etc. 

 

Dasselbe machst du im Anschluss auch für deine*n Traumkund*in – in kleinerem Maße. Der Fokus soll darauf liegen, dich auszudrücken. Und im zweiten Schritt darin zu prüfen, ob du und dein*e Traumkund*in resoniert. 

 

Und dann fängst du an zu sammeln:

Entweder du hast bereits eine Farbe, die unbedingt dabei sein muss – dann kann ich dir empfehlen, die harmonischen Farben dazu z. B. über das Color Wheel bei Canva zu generieren. 

Oder du suchst noch nach grundlegender Inspiration, dann bietet Canva verschiedene Farbpaletten an. 

 

Tipp: Suche dir Kombinationen aus, wo mindestens eine sehr dunkle und eine sehr helle Farbe vertreten ist, damit du ausreichend Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund hast. Dafür kannst du auch einen Kontrastchecker verwenden. 

 

Für Schriften sind die Google Fonts eine gute erste Anlaufquelle, insbesondere auch, weil sie sich in der Regel leicht implementieren lassen. Wenn es ausgefallener sein soll, dann kannst du auch bei dem Designerinaction vorbei schauen. Wähle hier eine Schrift aus, die Akzente setzt und deinen Charakter ausdrückt und eine, die neutraler und schlichter ist. 

 

Zu dem Thema “Die richtige Schrift aussuchen” kann man einen ganz eigenen Artikel schreiben (und werde ich vielleicht auch noch). Bis dahin gebe ich dir als Hilfestellung ein Tool mit, das dir harmonische Schriftpaare anzeigt: Fontpair.  

Visionsproezss beim Erstellen von Websites

Dein Visionsprozess zum Website erstellen: So klappt er

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dir bei deinem Visionsprozess hilft und worauf ich im Umgang mit meinen Kund*innen achte: 

  • Stell die richtigen Fragen. Wenn du Antworten zu den falschen Fragen suchst, dann wirst du am Ende nicht da landen, wo du hin wolltest. Macht Sinn, oder? 
  • Nimm dir bewusst, abgegrenzte Zeitfenster, um über bestimmte Dinge zu reflektieren oder einzelne Fragen zu beleuchten. 
  • Arbeite visuell: Male, zeichne, sammle Bilder oder mach Fotos. Such jeden Tag in deinem Umfeld nach Inspiration, denn es ist alles irgendwie schon da!
  • Suche nach einem Zustand von Stimmigkeit, aber verzettel dich nicht zu lang: Manchmal kann dieser Prozess auch eine Strategie deines Schweinehundes sein! 
  • Lass jemand, der*die dich inspiriert, nochmal über deine Farben und Schriften drüber schauen: Fühlt es sich stimmig für die Person an? Findet sie dich wieder?
  • Lass eine Person aus deiner Zielgruppe über deine Farben und Schriften drüber schauen.

Immer noch unklar oder überfordernd? Wenn du professionelle Begleitung in deinem Visionsprozess haben magst, dann komm auf mich zu!



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