Wenn dich dein Website-Projekt überfordert: wie du durch den Nebel kommst
Kennst du diese Überforderung bei Website- und Brandingarbeit?
Ein Nebel im Kopf.
10 Millionen Möglichkeiten – und alle scheinen verlockend wie Sirenen deine Aufmerksamkeit zu wollen.
50 Millionen Dinge zu bedenken – und keine Ahnung, was WIRKLICH relevant ist.
Das dringende Bedürfnis lieber Netflix zu schauen, als IRGENDWAS zu machen.
Hi. Das ist die Überforderung.
Und ich kenne sie so so gut.
Warum sie ein richtiger Schritt hin zu einem wirklich FABULÖSEN Ergebnis ist, das verrate ich dir in dieser Podcastfolge!
(Ach ja und wie du damit umgehst erfährst du auch… ;))
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Wenn dich dein Website-Projekt überfordert, hilft zuerst eins: zu wissen, dass das dazugehört. Die Überforderung kommt bei jeder Website und jeder Brand, und sie kommt immer an derselben Stelle: wenn ein Schritt fertig ist und sein Ergebnis in den nächsten übertragen wird. Man kann fast die Uhr danach stellen.
Was dann hilft, ist Spielen statt Durchziehen. In einem festen Zeitrahmen mit dem herumschieben, was als Nächstes dran ist, aufhören, wenn der Frust kommt, wiederkommen. Und eine klare Reihenfolge, damit du nicht alles gleichzeitig im Kopf halten musst.
Wie sich der Nebel anfühlt
Ich nenn es den Nebel. Bei mir kommt er nach 100, 200 Metern. Hier sind so viele Bäume, wo ist eigentlich der Wald?
- 10 Millionen Schriftarten, noch mehr Farben, und alle wollen deine Aufmerksamkeit
- 50 Millionen Dinge zu bedenken, und keine Ahnung, was wirklich relevant ist
- das dringende Bedürfnis, lieber Netflix zu schauen
Ich spür das richtig im Körper. Im Kopf fühlt es sich an, als würde er sich zusammenkrampfen, so ein typischer Brainfog. Ich kenn das gut, aus meinen eigenen Projekten und aus denen meiner Kundinnen.
Was mir durch den Nebel hilft
Spielen, mit Rahmen. Nimm die Dinge, die gerade als Nächstes anstehen, und spiel damit, in einem vorgegebenen Zeitrahmen. Wenn du anfängst, frustriert zu sein: aufhören, drei Schritte zurück, später wiederkommen.
Dem Ja folgen. Folg dem, was sich gut anfühlt, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Und dann fragst du weiter:
- Passt das schon ganz, oder ist da auch ein Nein? Wenn ja, raus damit.
- Fehlt noch etwas? Dann probier etwas dazu.
- Passt nur ein Teil davon? Dann bleibt der Teil, der Rest fliegt.
So kommst du irgendwann in den Flow, in dem sich alles zusammenfügt. Und was so entsteht, wird nicht sechs Wochen später wieder umgeworfen.
Den nächsten Schritt kennen. Ohne Klarheit über den Weg stehst du am Anfang und versuchst, an alles gleichzeitig zu denken. Dann beschäftigst du dich schon mit Design oder Texten, obwohl Lichtstimmung und Farben noch gar nicht klar sind. Natürlich ist das überfordernd.
(Und wir Menschen haben die fiese Tendenz, uns genau mit dem zu beschäftigen, worauf wir am wenigsten Lust haben. Oder es wegzuschieben und trotzdem ständig dran zu denken. Devil Brain.)
Warum du an der Stelle nicht aufhören solltest
Das Traurige ist, wenn Menschen genau da stehen bleiben, wo der Nebel kommt. Sie beschließen dann nicht, keine Website zu haben. Sie kaufen ein Template und füllen es nur noch aus.
Manchmal ist das genau das Richtige, I don’t want to blame you.
Es muss nur klar sein: Ein Template kann wunderschön sein, aber es ist nie ganz deins. Die Qualität, die du dir eigentlich wünschst, bekommst du erst auf der anderen Seite des Nebels.
Was auf der anderen Seite wartet
Als ich die Folge aufgenommen hab, hab ich zwei Kundinnen begleitet, die ihre Website selbst aufgesetzt haben. In ihren Nachrichten hab ich vor allem eins gelesen: wie stolz sie sind. Von „da ist eine große weiße Leinwand, und irgendwo muss ich anfangen“ bis zu einem Design mit richtig Tiefgang.
Eine von ihnen hat vorher noch nie eine Website gebaut. Sie hat geschrieben: „Es fühlt sich an wie die Einweihung in die geheime Sprache der Zauberer.“
(Ehrlicherweise: Sie hat ein sehr gutes technisches Verständnis, und das braucht es auch, wenn du selbst baust. Ich erkläre nicht, wie du dich einloggst. Du solltest wissen, was du bei Google eingibst, wenn etwas hakt.)
Und wenn du gar nicht selbst bauen willst
Bei jedem Projekt braucht es eine Person, die die Vision hält. Das kannst du sein, dann brauchst du aber Wissen über Projektmanagement und darüber, was auf Websites alles möglich ist. Oder du holst dir jemanden, der das für dich übernimmt.
[business]
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