Was eine eigene Website verändert: Nicole Schlaich erzählt
Eine Website GEGEN Selbstzweifel_Interview mit Nicole Schlaich
Lady Nalani ist ein ganz besonderer Gast für mich: Sie ist mit mir das erste Mal den Temple Path gegangen und vor einigen Wochen konnten wir ihren wunderschönen Onlinetempel in die Welt gebären.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum sie wusste, dass sie mit mir arbeiten wollte, was ihre besonderen Highlights waren und warum es so wichtig ist, dass jede Medizin ihren ganz eigenen Vibe auf der Seite widergespiegelt wird.
Und warum ihre Website sie immer wieder auch gegenüber Selbstzweifeln geankert hat.
Ein wunderbares Gespräch.
Hach, ich liebe meine Kundinnen. <3
Der Onlinetempel, der gewachsen ist: https://lady-nalani.de/
Lady Nalani bei Instagram: https://www.instagram.com/lady.nalani/
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Für Nicole Schlaich hat ihre Website vor allem eins verändert: Sie hat jetzt einen Ort, an dem sie sich wiederfindet, wenn sie an sich zweifelt. Wenn die Zweifel kommen, schaut sie auf ihre Seite, auf ihre Bilder und Texte, und denkt: Nein, das bin ich.
Und sie hat aufgehört, sich zu verstecken. Ihre Seite zeigt ihre Arbeit in der ganzen Tiefe, auch dort, wo Menschen in ihrem Umfeld schlucken. „Es gibt nichts zu verstecken, dafür ist mein Leben zu kurz.“ Nicole war meine allererste Kundin im Temple Path, so hieß meine Website-Begleitung damals.
Jahrelang ein To-do im Handy
Nicole hat eine eigene Homepage immer auf dem Zettel gehabt. Als Erinnerung im Handy, die jeden Monat wieder aufpoppte. Ignorieren ging irgendwann nicht mehr.
Am Technischen lag es nicht. Nicole hat einen technischen Hintergrund, hat sich WordPress-Videos angeschaut und gemerkt: Das zieht mir zu viel Energie, und am Ende wird es nicht so, wie ich es mir vorstelle. Nur sagen, wie es werden sollte, konnte sie auch nicht.
Sie hat sich Angebote angeschaut und wusste jedes Mal: So nicht. Bis sie meins gelesen hat und dachte: Moment. Genau so.
Wie die Seite entstanden ist
Angefangen haben wir im Januar, mit mehreren Kakaozeremonien. Daraus sind die Räume ihrer Website entstanden, und ich hab sie in einzelne Seiten übersetzt. Vor jedem neuen Schritt gab es wieder Kakao und eine kurze Einstimmung von mir.
Dazu kam ein Fotoretreat, das ursprünglich nicht geplant war. Nicole hat den Impuls gegeben: drei Nächte und zwei Shootingtage in einem Hotel, fotografiert wurde in der Schneelandschaft im Allgäu. Zu dritt: eine Fotografin, Nicole und ich.
Nicole wollte eigentlich Strandfotos, hat sich dann umgesehen, ihr war es zu Hause zu trist, und sie hat sich einen Ort gesucht, der für sie Kraft hat.
Was sie davon mitgenommen hat:
- Kein Produktshooting mit Menschen. Kein „Kinn vor, Bauch zurück, Brust raus“. Wir haben uns eine richtig gute Zeit gemacht, und die Bilder sind nebenbei entstanden.
- Null Stress. „Ich konnte sein und hab keinen Druck gefühlt.“
- Die Bilder im Eis. Nicole ist freiwillig in ein Eisbecken nach der Sauna gestiegen, auf dem wirklich Eis lag, und am nächsten Tag barfuß in einen Eisbach in den Bergen. (Ich war auch drin. Nicht lange.)
Und Kleinigkeiten, die sie sich gemerkt hat: Päckchen, die mit der Post kamen, damit sie die Reise auch in der Hand halten konnte.
Die Reaktionen: nicht für alle, und das ist okay
Viele in Nicoles Umfeld wussten, was sie macht. Wie tief sie damit geht, wussten sie nicht. Ihre Arbeit: Frauen mit ihrer Weiblichkeit zu verbinden, sehr tief und sehr intim, über ihren Schoß.
Die Reaktionen sind gemischt. Manche Männer haben die Bilder erst sexuell gelesen, auch ihr Mann sagte zuerst: „So viel Haut.“ Dann hat er gemerkt, dass die Bilder eine andere Sprache sprechen. Nicole hat sie ihm vorher bewusst nicht gezeigt, sie waren ihr Baby.
Für die Texte war genau das die Gratwanderung: Die Seite sollte willkommen heißen und Sicherheit geben, bei einem Thema, das schnell Scham auslöst. Und sie sollte in Suchmaschinen nicht in die falsche Ecke rutschen, also waren wir bei den Worten achtsam.
Was sie über sich gelernt hat
Die Monate bis zum Launch waren für Nicole auch eine Reise zu sich. Familie, Alltag, Höhen und Tiefen liefen weiter. Sie hat zwischendurch vieles infrage gestellt und ist in verschiedene Richtungen gefahren.
Was sie am Ende festgestellt hat: Die Essenz, die wir im Januar gefunden hatten, musste nicht nachjustiert werden. Sie war im Winter richtig und beim Launch auch. Und die Frage, welche Verpackung sie für ihre Sichtbarkeit braucht, hat sie für sich beantwortet: „Ich brauch keine andere Verpackung.“
Warum ich diese Folge so mag
Weil Nicole nicht über Design spricht. Nicht über Farben oder Schriften. Sie spricht darüber, wie es war, und dass sie den Weg jederzeit wieder so gehen würde.
Ihre Seite findest du unter lady-nalani.de. Schau dir die Bilder an: sehr viel Haut, sehr sinnlich, und sehr natürlich.
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