Ein eigener Podcast: Wie ich allen Einwänden begegne!

Ein eigener Podcast: Wie ich allen Einwände begegne!

Einen eigenen Podcast zu starten kann eine sehr aufregende Sache sein. Man muss sich für einen Host entscheiden, das Cover-Bild erstellen, einen Jingle suchen (wenn man das möchte), etc. 

Darum geht es hier aber nicht. Dieser Blogartikel dreht sich NICHT darum, WIE du deinen Podcast aufsetzt – denn dazu gibt es bereits viele Artikel und ich möchte lieber auf einen anderen anstrengenden Aspekt gucken: 

 

Die inneren Stimmen, die viele gute Gründe haben, KEINEN Podcast zu starten. 

 

Ich habe 3 davon (die lautesten ;-)) in ein Interview geladen – direkt aus meinem Inneren in diese Zeilen. Begrüße mit mir: 

Der Zweifler: Lohnt sich ein Podcast heute überhaupt noch?

Hallo Heinz, schön dass du deine Meinung mit uns teilst. Das machst du ja ohnehin ganz gerne, aber in diesem Rahmen hilft das sicherlich vielen Menschen weiter. Ich warne dich vor – vielleicht machst du dir ja ganz unnötig Sorgen! 

Teil doch mal mit mir und der Leser*in: Was lässt dich an dem Projekt “Podcast” so stark zweifeln? 

Heinz: Ich komme nicht umhin, mich darüber zu wundern, dass du überhaupt diese Frage stellst – liegt es nicht auf der Hand? Es gibt doch einfach schon alles – über 1 Million Podcasts sind da draußen aktiv. Meinst du wirklich, dass du das Rad neu erfindest? 

 

Gibt es nicht schon genug Podcasts?

Mein lieber Heinz, danke für diesen Einwand. Und ja, du hast recht mit dieser Zahl – vielleicht ist die inzwischen sogar noch höher? Ich mache mir darum aber wenig Sorgen. Soll ich dir verraten, warum? 

Heinz: Hab ich eine Wahl? 

Nein. 😀 Also. Ja, es gibt inzwischen sehr, sehr viele Podcasts. Stetig wachsend. Und ja, natürlich gibt es auch schon unendlich viele Marketing-Podcasts! 

Aber weißt du was? Es gibt auch immer mehr Podcast-Hörende. Durch Corona nochmal mehr (In Norwegen sind es z. B. 4% mehr geworden)! Knapp jeder 4. Deutsche hört mindestens ab und zu mal einen Podcast (22%), lt. Zahlen aus dem Jahr 2019. 

Der Markt ist also genauso stetig wachsend. Insbesondere die Menschen mit eigenem Herzensbusiness nutzen Podcasts viel, um sich von anderen inspirieren zu lassen und ihre eigene Motivation hoch zu halten. 

Podcast ist ein besonderes Medium: Es lässt sich viel leichter im Alltag konsumieren!

Menschen mögen das Medium immer mehr: Im Gegensatz zu Blogartikeln oder Videos kann man hier interessanten Inhalten folgen, während die Augen und Hände beschäftigt sind, z. B. beim Auto-Fahren, Abschwaschen, Frühstück vorbereiten! 

Und was noch viel wichtiger ist: Podcasts gewinnen im Vergleich zu Youtube-Videos und Blogposts auf noch anderen Ebenen! Hier ist der Markt nämlich schon viel voller, Podcasts ziehen da erst hinterher. Das müsste dir doch gefallen, oder? 

Heinz: Youtube ist auch die zweithäufigste Internetseite, das gleicht sich dann doch aus! Wobei… sich das vermutlich nicht ganz gleichmäßig auch auf kleinere Kanäle verteilt, hm? Aber letztendlich ist ja die Frage relevant: Lohnt es sich noch? Du möchtest ja nicht deine Zeit verschwenden!

Lohnt sich ein Podcast?

Da hast du vollkommen recht, das möchte ich nicht. Fakt ist – es ist wichtig, umfangreiche Content-Stücke in die Welt zu tragen. Dafür kann man entweder schreiben, Videos aufnehmen oder eben Podcasts. Überall wird es ähnliche Inhalte schon geben – und da spielt dann das wichtigste mit rein: Man selbst. 😉 Denn das hebt einen immer von anderen ab. 

Alle haben ihre Vorteile und Nachteile, Heinz. Blogartikel brauchen deutlich länger (zumindest bei mir – es gibt sicherlich auch speedy-Schreiber*innen!). Hochwertige Videos brauchen mehr Equipment und bedeuten auch mehr technischen Aufwand. 

 

Aber welchen Weg man auch immer wählt: Du solltest dich damit wohlfühlen und eine Weile dabei bleiben können. Konsistenz ist wichtig. 

 

Übrigens hast du in einem Punkt aber absolut recht: Podcast sind tatsächlich nur bedingt Google-optimiert. Es ändert nichts daran, dass die wichtigsten Inhalte und Schlagwörter aus jeder Folge nochmal in eine Textform gegossen werden sollten. 

Fällt dir noch was ein, Heinz? 

Heinz: Hmmmpf. Du wirst deinen Weg schon gehen…

Ok, danke für deine Zeit! Du bist herzlich eingeladen, häufiger zu schweigen in Zukunft. 😉

2. Das Spaßkind: Macht Podcasting Spaß?

Hallo Jana! Cool, dass du mitmachst. Und dass du schon so ne starke Meinung zu diesem Thema hast! 

Jana: Ja klaaar! Ist doch auch voll wichtig! Schließlich muss ich dann ja auch super oft mitmachen, oder? 

Das stimmt. Und dir ist es wichtig, dass es leicht ist, oder? 

 

Podcasting soll sich leicht anfühlen

Jana: Ja voll! Weißt du, ich finde das total schwierig da so lange was zu machen, wenn das nicht auch Spaß macht. Vielleicht bin ich auch ungeduldig? Trotzdem habe ich dann schnell keine Lust mehr. Keine Lust, aber trotzdem ein riesiges schlechtes Gewissen…

Oh ja, ich erinnere mich – das macht wenig Spaß. Das fühlt sich bedrückend an. Und kreativ sind wir dann auch nicht, oder? 

Jana: Überhaupt nicht! Keine Bohne kreativ! Ich habe wirklich null Bock darauf, so ne Zwangsarbeit zu machen… 

Und weißt du – ich verstehe ja, dass wenn du einmal angefangen hast, dann auch weiter machen sollst. Aber genau deswegen ist doch auch die Frage so wichtig: Macht das Spaß??

Ja, eine wirklich wichtige Frage, da stimme ich dir zu! Ich sage mal so: Bevor wir den Podcast veröffentlicht haben, haben wir ja genau dafür einige Folgen Probe aufgenommen, um das herauszufinden. Und die auch schon geschnitten und so. Wie hast du dich da gefühlt? 

Jana: Oh, das war cool! Ich habe geredet und geredet! Und die Musik mag ich auch, die du gewählt hast! 🙂 Das fühlt sich dann so … schwungvoll an! Und auch das Schneiden war fix getan. 

Was ich aber nicht mochte war, wenn ich das Gefühl hatte, dass das Reden irgendwie nur “Mittel zum Zweck” war. Also dass es gar nicht um die Freude an der Podcast-Folge selbst ging. Verstehst du was ich meine? 

Podcasting soll mehr sein, als ein Mittel zum Zweck

Ja. *seufz* Sehr gut sogar. Wenn der Kopf sagt: Es ist wichtig, eine Podcastfolge heute aufzunehmen, aber eigentlich die Stimmung gar nicht passt. Vielleicht müssen wir uns da einen Weg überlegen, die richtigen Kreativitätsphasen abzupassen, damit da kein Druck aufkommt? 

Jana: Gern! Ich glaube, dann fühle ich mich schon deutlich wohler. 

Im Podcast “Ich selbst sein”

Jana: Oh und eine Sache ist mir auch noch wichtig! Ich möchte mich nicht verbiegen. Ich mag einfach ich selbst sein. Das ist am leichtesten! Und macht am meisten Spaß. 

Das finde ich gut!! Bitte bitte, sei du selbst! Denn du hast Recht: So ist es am leichtesten, weil wir uns weniger Gedanken machen müssen. Und dann können wir auch einfach unseren aktuellen Interessen folgen und darüber die Folge aufnehmen. Oder die FolgeN. Wenn es uns eh beschäftigt, dann haben wir dazu ja auch viel zu teilen, oder? 

Jana: Jaaa! Ohh, jetzt freue ich mich wieder richtig auf die nächste Folge! 

3. Die “die niemanden enttäuschen will”: Was ist, wenn niemand den Podcast mag?

Hallo Simone! Schön, auch dir eine Stimme zu geben. Du verfolgst das Projekt “Podcast” in unserem Leben ja auch ein bisschen sorgenvoll, stimmts? Magst du mal mit uns teilen, was dich da so bewegt? 

Simone: Ja, gerne. Auch wenn das gar nicht so leicht zuzugeben ist… Letztendlich habe ich einfach Angst, dass wir mit unserem Podcast niemanden erreichen. Dass wir nicht interessant genug sind. Das würde mir ziemlich weh tun. Würde das dann nicht heißen, dass wir nichts spannendes zu sagen haben? 

Gegen die Angst, zu uninteressant zu sein: Das Warum und die Freude am Tun

Hmm, das ist eine wichtige und große Angst, die du da teilst, danke dir. Ich bin mir sicher, dass es vielen so geht, wenn sie mit einem Podcast beginnen – oder auch auf andere Weise mit ihren Inhalten sichtbar werden wollen.
Und es fühlt sich so wenig kontrollierbar an, hm? Wir können die Leute ja nicht dazu zwingen, unseren Podcast zu mögen. 

Simone: Nein, leider nicht. Dabei ist es so schön, wenn die Liebe, die wir da reinstecken, gesehen und gewertschätzt wird. 

Liebe Simone, ich glaube, was dieser Sorge hilft, sind zwei Dinge: Zum einen, dass wir uns immer wieder bewusst machen, warum wir die Inhalte teilen, die wir teilen. Unser Leidenschaft für die Kommunikation und Verbindung zwischen den Menschen spüren. 

Und zum anderen: Die Freude während des Tuns empfinden. Das heißt in unserem Fall vielleicht auch immer wieder etwas neues ausprobieren oder die Kreativitätsmaschine ankurbeln anstatt einfach “stumpf abzuarbeiten”. Letztendlich das, was Jana schon gesagt hat: Die Freude dabei spüren! 

Denn dann ist es egal, was andere über das Ergebnis sagen – denn wir haben das ja für uns gemacht. Nicht für die Anerkennung. 

Verstehst du, was ich meine? 

Simone: Ja, total. Ich glaube, das kann tatsächlich funktionieren. Und ist vermutlich auch einfach eine Übungssache… – sich jedes Mal in die entsprechende Stimmung reinzubringen. Ok, let’s try it! 

Podcasting: Konsistenz durch Neugierde

Simone: Eine Sache habe ich aber tatsächlich noch. Es wird ja immer wieder gesagt, wie wichtig die Konsistenz ist… Und ich habe einfach so Sorge davor, irgendwann einfach keine Ideen mehr zu haben! Nicht nur, weil wir dann eine weitere Podcast-Leiche kreiert haben, sondern auch, weil sich das dann so nach versagen und inkonsequent sein anfühlt. 

Oh ja! Das kennen wir von anderen Projekten schon, oder? Manchmal ist es gar nicht so leicht, an einem Projekt dranzubleiben. Ich schlage vor: 

  • Du fokussierst dich auf wenige Kern-Kanäle. Es ist ok, nicht überall zu sein!
  • Der Neugierde folgen! Wenn es aktuell kein Thema gibt, das du denkst, das wichtig genug zum Teilen ist, dann ist das vielleicht ein Symptom: Ein Symptom dafür, dass du gerade zu wenig lernst, zu wenig der natürlichen Neugierde folgst. 
  • Und was natürlich auch immer wichtig ist: Wir fragen unsere Gemeinschaft nach ihren Fragen. Wo sie gerade stehen. Schließlich ist der Podcast ja dazu da, Menschen zu unterstützen!

Simone, ich hoffe, du fühlst dich jetzt etwas leichter. Danke dir für deine Offenheit! 

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