Das Webdesign ABC

Nicht jede*r kann die ganzen Begriffe rund um Webdesign wissen – denn du kümmerst dich um ganz andere, wichtige Dinge! 
Damit du trotzdem weißt, wovon die Rede ist, habe ich dir eine Übersicht, zu den wichtigsten Begriffen erstellt.

Dich für eine*n Webhosting-Anbieter*in zu entscheiden, ist der erste Schritt auf der Reise zu deiner neuen Website. 

Wenn du dich für ein Webhosting entscheidest, dann mietest du den Platz auf einer großen Speichereinheit (einem Server). Das kannst du dir vorstellen, wie eine Wohnung zu mieten von einer großen Wohnungsgenossenschaft – nur (aktuell) ohne Wohnungsknappheit und Anstehen bei Besichtigungsterminen. 

Es gibt verschiedene Webhosting-Angebote und -Anbieter*innen. Neben dem Preis solltest du für dich auch klären, ob ein Standort in Deutschland (unter deutschen Datenschutzrichtlinien) für dich wichtig ist. 

Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, dir einen ganzen (oder einen Teil eines) Server(s) zu mieten. Hier musst du aber deinen online Wohnraum auch selbst pflegen – oder einen Hauswartsdienst extra mieten. Deswegen reicht in der Regel ein Webhosting-Angebot.

Ich bin bei All-inkl.com sehr zufrieden mit meiner eigenen Website. Der Server steht in Deutschland und hat einen hervorragenden Service. 

Die Domain ist die Adresse, unter der dein gemieteter online Platz zu finden ist. Quasi die Adresse, die du weitergibst, wenn du Besuch zu dir einladen möchtest. Der Domainname ist immer noch wichtig: Er sollte leicht zu merken sein, im besten Fall dein Angebot beschreiben oder deine Marke benennen. Sobald du deine Domain buchstabieren musst, hast du eigentlich schon (ein paar Gäste) verloren. 

Ob deine Wunschdomains frei oder bereits gemietet sind, kannst du z. B. bei checkdomain.de prüfen.

Für diese beiden Sachen wirst du einen gewissen monatlichen oder jährlichen Betrag zahlen müssen. Wieviel genau hängt von deiner Domain und deinem Hosting-Angebot ab. 

WordPress ist ein sogenanntes Content Management System – also ein System, das die Inhalte deines Online-Raums organisiert. Um in unserer Metapher der Mietwohnung zu bleiben: Das Content Management System gibt deiner Wohnung eine Decke, einen Boden und eine Begrenzung. Es sorgt auch dafür, dass es an Strom und Wasser angebunden ist. 

Die Wahl des richtigen Systems hat entscheidende Auswirkungen darauf, wie leicht du in Zukunft deine Website erstellen oder pflegen kannst. 

WordPress ist eine Open Source Software. Das bedeutet, dass theoretisch alle Inhalte beitragen können, die in WordPress verwendet werden: Also Themes, Plug-ins, etc. 

Das kann es erst einmal ein bisschen unübersichtlich machen. Im Endeffekt bedeutet das aber auch gigantische Flexibilität und mehr Unabhängigkeit von einzelnen Unternehmen. 

Das Theme (“Thema”) gibt deiner WordPress Website eine grobe Struktur und manchmal bereits eine Richtung, in die das Aussehen gehen wird. Es gibt Themes, die für ganz spezielle Fälle optimiert sind (z. B. Blogging oder Online-Shop) und es gibt Multipurpose-Themes (also multifunktionale Themes). Im besten Fall ist dein WordPress Theme: 

– intuitiv beim Bedienen
– offen genug für alle individuellen Anpassungen, die du vornehmen magst
– sauber und sinnvoll programmiert: Dann ist die Website nämlich am Ende schneller 
– aktuell und regelmäßig gewartet

Es gibt da draußen tausende Themes und allein diese Entscheidung kann überfordern. Vor allem, wenn man noch nicht genau weiß, wieviel man anpassen kann, sodass es am Ende ganz anders aussieht. 

Hier hilft ausprobieren oder recherchieren – wozu die meisten aber weder die Lust noch die Zeit haben. Ich selbst habe meine 3 Favoriten-Themes über die Jahre entwickelt.

Aktuell arbeite ich mit Ocean WP. Das ist ein Theme, das alle der oben genannten Checkboxen abhakt. Dieses Theme kommt mit einem Premium Bundle (also ein gekauftes Angebot, um den vollen Funktionsrahmen zu nutzen), wofür die Lizenz selbstverständlich für mindestens 1 Jahr in meinen Preisen abgedeckt ist. Und selbst wenn die Lizenz irgendwann ablaufen sollte, dann kannst du alles noch weiter so benutzen, nur Updates werden nicht mehr bereitgestellt. 

Eine Website zu erstellen wird immer leichter und intuitiver, sodass mehr Raum für Gestaltung und Designfragen gegeben wird. Dabei helfen auch die sogenannten Pagebuilder, mit denen man seine Website im besten Fall einfach mit weniger Klicks erstellen kann, genau so wie es gefällt. WordPress kommt mit einem eigenen Pagebuilder, dem Gutenberg-Pagebuilder. Einige Themes haben ihre eigenen Pagebuilder integriert. Und andere wiederum muss man als Plug-in zusätzlich installieren.

Was wichtig bei einem Pagebuilder ist: 

– intuitiv zu bedienen
– regelmäßig gewartet
– mit vielen Optionen erweiterbar

Es gibt einige sehr bekannte Pagebuilder, darunter auch der Elementor Pagebuilder, mit dem ich arbeite. Hier kann man nicht nur die Seiten und Beiträge erstellen (wie die Zimmer in einer Wohnung) sondern die Seiten auch nach einzelnen Abschnitten organisieren. Das wäre dann in unserer Metapher eine Sitzecke oder der Eingangsbereich.

Zur technischen Einrichtung einer Website gehört die WordPress-Installation, ein Grundstock von den wichtigsten Plug-ins (s. Plug-ins) und die wichtigsten Seiteneinstellungen. Dieser Wegabschnitt zu einer Website ist häufig noch ein wenig technischer und wird deswegen gerne abgegeben. 

Mithilfe von Plugins kannst du dir deinen online Wohnraum so gestalten, wie du es brauchst. Letztendlich sind sie Werkzeuge, die den Grundstamm, den WordPress mitliefert, noch erweitern: Sie können extra Sicherheitsmaßnahmen treffen, können die Kommunikationsmöglichkeiten erweitern oder wie im Fall eines Pagebuilders (s.o.) ganze Renovierungsarbeiten organisieren.

Plugins kannst du manuell im Bereich “Plugins”in deinem Arbeitsbereich bei WordPress installieren und aktivieren. Und genauso natürlich auch deinstallieren und deaktivieren, wenn du sie nicht mehr brauchen solltest. 

Es ist sehr wichtig, dass deine Plug-ins aktuell sind und du Updates installierst, wenn sie angezeigt werden.Das verhindert, dass Sicherheitslücken entstehen. 

Wenn wir miteinander arbeiten, dann wird der Prozess einem gewissen Rhythmus folgen. Das macht die Zusammenarbeit leichter und fokussierter. Dieser Rhythmus sieht so aus: Absprache – Kreieren – Rücksprache – Kreieren – Rücksprache- Kreieren – Abnahme. 

Das heißt: Feedback-Schlaufen sind fest in unserem Arbeitsprozess mit eingeplant. Eine solche Schlaufe nenne ich Revision. Wichtig dabei ist, dass das Feedback gebündelt wird und von dir erst ein paar Tage gesammelt wird, bevor du es an mich weiterleitest. 

Ich arbeite hier gerne mit Videocalls, bei denen man sich sehen und den Bildschirm teilen kann. 

Die Anzahl der Revisionen variiert je nach Größe des Projekts. Sollten mal mehr Feedbackschlaufen notwendig sein als eingeplant, dann werden wir damit gemeinsam einen Umgang finden. Ich behalte mir das Recht vor, bei größeren Änderungen hier nachzuberechnen.

SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Deine Seite sollte bestenfalls über die bekannten Suchmaschinen wie z. B. Google gefunden werden, wenn nach den Begriffen gesucht wird, die dein Angebot am besten beschreiben. 
Das kannst du allerdings nicht selbst entscheiden, sondern nur vorbereiten und es den Suchmaschinen möglichst leicht machen, dich weit oben zu zeigen. 

Eine explizite Suchmaschinenoptimierung ist eine sehr spezifische Expertise und somit ein eigener Berufszweig. In meinen Angeboten ist eine grundlegende Optimierung beinhaltet: Seiten-, Titelstruktur, sowie Bildvorbereitungen. Wenn du deine Keywords kennst, prüfe ich auch deine Texte und Überschriften auf Optimierungspotenzial. Außerdem verwende ich ein Theme, das leicht und damit auch schneller ist als viele andere WordPress Themes. 

Egal vor welchem Bildschirm jemand sitzt, wenn deine Website aufgerufen wird: Sie soll immer toll aussehen und mühelos funktionieren. Dabei bringt jede Bildschirmgröße ihre eigenen Herausforderungen mit: Je kleiner desto mühevoller ist es z. B. zielgenau kleine Buttons oder Links zu erreichen. 
Responsivität mitzubeachten ist heute unumgänglich und ein zentraler Aspekt meiner Arbeit.

Geschlecht bzw. Gender ist für viele ein wichtiger Teil ihrer Identität und beeinflusst die Erziehung und das Verhalten als erwachsene Person. Es gibt dabei vielmehr als nur zwei Geschlechter, was auch gesetzlich anerkannt ist. 
Gendersensibel zu arbeiten bedeutet für mich: Ich erkundige mich nach dem gewünschten Pronomen; Ich bevorzuge gendergerechte Formulierungen und mache das mindestens kenntlich; Ich betrachte Design auch im Kontext von Geschlecht: Welches Design stärkt Stereotype? Kann man stark geschlechtliche Adressierung nutzen, um eine Botschaft zu unterstreichen, oder eher ausgleichen, um nicht unterbewusst gesellschaftliche Mechanismen zu verstärken? 

Ich möchte größtmögliches Bewusstsein darein legen, dass alle angesprochen werden, niemand ausgegrenzt wird und wir uns gemeinsam eine ausgeglichene Welt formen. 

 

Bei der User Experience geht es darum, die Bedienung eines Produkts für den*die Nutzer*in so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit dem Ansatz wird die Verwendung komplett aus dieser Sicht beleuchtet und darauf ausgerichtet. Abläufe sollen effizienter und intuitiv sein. Im besten Fall muss kein einziger Schritt im Vorfeld bedacht werden oder Funktionen gesucht werden. 

Die Psychologie der Nutzungserfahrung ist ein Thema, das mich stark interessiert und das in meine Arbeit immer mit einfließt. Es ist für mich eine Frage des Respekts, Prozesse so leicht zu machen wie nur möglich – die Zeit von uns allen ist nämlich sehr kostbar!

Wenn wir Designentscheidungen treffen, dann treffen wir auch immer die Entscheidung mit, wer das Produkt bedienen kann. Es gibt Menschen, die andere Bedürfnisse an das Design haben, z. B. durch körperliche Gegebenheiten. 
Für mich bedeutet das: Wie viel mehr Wert kann ich mit meinem Design liefern, wenn ich es mit einigen wenigen Kniffen vielen Menschen deutlich leichter machen kann, Zugang zu den Informationen zu bekommen? 
Und es bedeutet für mich auch, dass Barrierefreiheit letztendlich allen Menschen dient. Z. B.: Die Untertitel bei Youtube helfen auch Menschen, die noch entsprechende Sprache als Fremdsprache lernen, oder Menschen, die gerade den Ton ihres Computers nicht einschalten wollen. Ich denke, dass die Zukunft immer da liegt, wo wir es den Menschen möglichst leicht machen – allen.

Für mich gehört dazu: Den Kontrast von Schrift- und Hintergrundfarbe zu checken; Die Inhalte technisch möglichst gut für Screenreader vorzubereiten; die Bedienung auch mittels Tastatur zu ermöglichen. Da sich hier viel tut, sehe ich das als Prozess, hier immer bessere Lösungen zu finden, die alle Menschen mit einschließen und gleichzeitig ansprechende Designs zu kreieren. Ich bin immer offen für Feedback und Anmerkungen, insbesondere von Menschen mit wertvollem Erfahrungsschatz aus eigenen Erlebnissen.

Fehlt dir noch ein Begriff? Dann schreib mir gerne eine Nachricht.